Über mich!
Ganz weit oben, also unmittelbar unter dem Hut, beginne ich mit einem ganz normalen, ca. 6mm kurzen Stoppelhaarschnitt.
Was dann kommt ist alles andere als normal. Damit meine ich nicht meinen Rollstuhl, nicht den Sauerstoffschlauch in der Nase und auch nicht die Außenfassade, die stets von der “Mama” zurecht gerückt wird, eher die spinnerten Ideen und Gedanken, die mich beinahe ständig umgeben.
Aus dem Architekturbüro kommend waren meine Finger bereits mit „Bleistiftspitzen“ für deren Umsetzung auf Papier bestens ausgestattet.
Am Anfang habe ich leider nicht die überaus aufwändige “Verwaltung” ganzer Serien und damit irre vieler Zeichnungen bedacht.
Andererseits lässt mein Körper keinerlei körperliche Betätigung zu und selbst den Begriff “Schlaf” definiere ich anders als normal.
So geben mir meine “Kartuuns” mehr als nur irgendeine Beschäftigung. Kommen dann auch noch die politischen, bzw. gesellschaftlichen Cartoons hinzu, setzt eine sehr aufwändige Auseinandersetzung mit der jeweiligen Materie ein (genannt, “Horizonterweiterung”). So bin ich mehr oder weniger “rund um die Uhr” beschäftigt und wie alle kleinen und großen Künstler, komme auch ich nur mit der Anerkennung meiner Arbeiten zu dem “erstrebenswerten, vollkommenen Glück”. Dieses Ziel ist natürlich nur mit Öffentlichkeitsarbeit zu erreichen und die wiederum nur mit entsprechender Präsenz.
Übrigens, dass meine „Kartuuns“ größtenteils wirklich bekloppt sind ist mir klar aber wo kämen wir denn hin, würden wir uns nur mit ernsthaften Gedanken befassen, zumal es ja auch hier sehr viel Überschneidungen zu geben scheint.
Zu einer weiteren Diskussion habe ich jetzt keine Lust mehr.
Wulf! …… oder auch “Paul”!
