März.2008
„Hey Fremder“!
„Kennst du Lehrte“? …. „Nööööö“! …… „Schade“!
Du musst wissen, Lehrte, meine Stadt, hat nicht die Sehenswürdigkeiten einer alten, gewachsenen Stadt wie Dresden, nicht die reizvolle Nähe zum Wasser wie Husum, keine historischen, romantischen Häuserzeilen wie Celle aber sie hat einige wenige, wenn auch manchmal versteckte Perlen zu bieten.
Eine dieser Schmuckstücke ist eine liebenswerte, aus Feldsteinen errichtete, kleine Dorfkirche.
Sicher, einen Barockstil kann unsere Dorfkirche, nicht nachweisen, riesiger Prunk ist ihr zuwider, sie ist einfach nur bescheiden schön, eben liebenswert.
Und wenn man sehr nett mit ihr umgeht, spricht sie mit uns Menschen.
Neeeeeeein, nicht mit jedem!
Nicht mit dem hastenden, eilenden Menschen, der schon wieder die übernächsten Termine im Kopfe hat, seiner Frau gegenüber nur den Macho mimt und den Kindern als Rabenvater erscheint.
Sie spricht mit dir, wenn du mit dir, mit deiner nächsten Umgebung im “Reinen” bist. Möglich, dass sie ihren Turm in einem Augenblick zu dir senkt, wenn du es nicht erwartest.
Übrigens, sie fragt nicht danach, ob du an Gott glaubst oder nicht.
Die Zeiten, die sie oft genug gesehen hat, waren alles andere als „rosig“ und daher hat sie es sich abgewöhnt, danach zu fragen.
Wichtig ist ihr eher ………. du selbst, dein „Sein“, …. ja, dann spricht sie mit dir!
Sei also nicht überrascht, solltest du während eines Besuchs unserer Nikolauskirche feststellen, dass sie dir etwas „gibt“, womit du nicht gerechnet hast.
Wulf L.
16. Mai 2007
John!
.
Trotz meiner wahrlich nicht wenigen Probleme, die Kraft werde ich immer haben, bei Unrecht die Faust zu ballen!
John, ein junger Mann in Hannover, Abitur, zwei Kinder, Lagerarbeiter für 5 € und ein paar Zerquetschte die Stunde, hat Probleme.
Nicht so, wie wir es uns vorstellen.
Bei ihm ist das anders!
Wenn er in der Straßenbahn sitzt, bleibt der Sitz neben ihm frei.
Im Restaurant stehen die Leute auf, wenn er sich aus Platzmangel zu ihnen an den Tisch setzt.
Betritt er ein Geschäft, lassen ihn die Verkäufer nicht aus den Augen und auf der Rolltreppe ziehen die Damen den Gurt ihrer Umhängetasche enger an sich.
Mitten im Einkaufbummel kontrollieren zwei Polizisten unter dem Getuschel von Passanten sicherheitshalber seine Tasche und seine Kleidung.
Er muss den Mund öffnen und ein Beamter zieht ihm schmerzhaft seine Wangen weit auseinander, um nach Drogen „abzuklopfen“!
So geht es jeden Tag.
Ach ja, eine Wohnung, ja, die bekommt er auch nicht.
Ein Freund, der das alles nicht so glauben wollte machte den Test und ging eine halbe Stunde nach John zu der Bank, bei der John sich vergeblich um eine freie Stelle bemühte.
Sie sei bereits vergeben sagte man ihm.
Der Freund hingegen wurde sofort zum Einstellungsgespräch gebeten.
Vor wenigen Tagen nun jagten Skins John durch den Hannoverschen Hauptbahnhof.
Sie schrieen ihn an, versuchten ihm Gewalt anzutun.
Beherzte Menschen riefen die Polizei und die Täter konnten sofort festgenommen werden.
Er nennt sich vorsichtshalber „John“ und versteckt sein Gesicht.
Ich hätte John gerne zum Freund!
John ist schwarz!
…übrigens, mein Sohn ist auch Ausländer!
WulF , im Mai 2006

Diese Ausstellung war eine Darstellung
der Lehrter Hobbykünstler.
Einer davon, im Forum, …. IcH!
ca. Ende 2003
Ein wenig Malerei!
Die Idee zu den unteren drei Motiven bekam ich vor vielen Jahren durch ein Plattencover.
Das Bild “irischer Riverdance” entstand nach eigenen Vorstellungen.
Die Bilder sind im Format DIN A3, mit Zeichenstift und Aquarellfarben auf Zeichenkarton.
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01.Okt.2001