Familie

Wir sind durch Deutschland gefahren….

by wulf
Published on: Oktober 9, 2009
Categories: Familie, Paul, Schreiberei
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Mit einem Miele-Moped K52/2G fuhr ich zu Beginn der 60er Jahre (alleine), mit Gepäck und einem damals noch sehr schweren Leinenzelt, von Zweibrücken/Pfalz über das Ruhrgebiet(Telgte),  nach Hamburg. Das Zelt über den Tank liegend und das Gepäck beeinträchtigten die Fahrstabilität
des Mopeds so stark, dass  es wie ein
„Lämmerschwanz“ wackelte. Daher schickte ich das Zelt nach Hause und nutzte auf der weiteren Tour die Vorzüge der Jugendherbergen. Der Mitgliedsausweis DJH wurde am 05.Juni.1961 in Bad Oldesloe ausgestellt. (bis zum 08.Mai.1953 wohnte ich in der Nähe von Bad Oldesloe/Bad Segeberg). Weitere Eintragungen habe ich aus Hörnum/Sylt, Husum und Kiel-Bellevue.

Auf der Fahrt über die B4 in Richtung Süden besuchte ich meinen Opa in Hankensbüttel, um dann in einer Gewaltanstrengung und der Entfesselung der überdimensionierten 1,6 PS, sowie der sagenhafte Endgeschwindigkeit von 25km/h, in einem Rutsch die 510 km bis nach Schwäbisch Hall (23. Juni 1961) zu schaffen. Nach dem Besuch meiner Tante in Sonthofen, war Überlingen am Bodensee (27. Juni 1961) die nächste Station. Über die Schwarzwaldhochstraße und Karlsruhe fuhr ich Ende Juni zurück nach Zweibrücken.

Dieses Erlebnis hat mich nie losgelassen und selbst heute zehre ich noch davon. ______________________________________________________________________

     

Beim durchblättern alter Bilder habe ich Aufnahmen aus den
50er Jahren gefunden. Sie stammen aus meiner Zeit beim CVJM und zeigen einige
meiner alten Kumpels, wie z.B. Georg Greiner, Peter Veit und Udo Meier. Meinen Hut und einen Wimpel von Sylt habe ich heute noch.

 

09.Okt.2009

Meine kleine Stadt …………….. Lehrte

by wulf
Published on: Mai 16, 2007
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Lehrte, Nikolauskirche

„Hey Fremder“!

„Kennst du Lehrte“? …. „Nööööö“!  …… „Schade“!

Du musst wissen, Lehrte, meine Stadt, hat nicht die Sehenswürdigkeiten einer alten, gewachsenen Stadt wie Dresden, nicht die reizvolle Nähe zum Wasser wie Husum, keine historischen, romantischen Häuserzeilen wie Celle aber sie hat einige wenige, wenn auch manchmal versteckte Perlen zu bieten.
Eine dieser Schmuckstücke ist eine liebenswerte, aus Feldsteinen errichtete, kleine Dorfkirche.
Sicher, einen Barockstil kann unsere Dorfkirche, nicht nachweisen, riesiger Prunk ist ihr zuwider, sie ist einfach nur bescheiden schön, eben liebenswert.

Und wenn man sehr nett mit ihr umgeht, spricht sie mit uns Menschen.
Neeeeeeein, nicht mit jedem!
Nicht mit dem hastenden, eilenden Menschen, der schon wieder die übernächsten Termine im Kopfe hat, seiner Frau gegenüber nur den Macho mimt und den Kindern als Rabenvater erscheint.                                                                           

Sie spricht mit dir, wenn du mit dir, mit deiner nächsten Umgebung im “Reinen” bist. Möglich, dass sie ihren Turm in einem Augenblick zu dir senkt, wenn du es nicht erwartest.

Übrigens, sie fragt nicht danach, ob du an Gott glaubst oder nicht.
Die Zeiten, die sie oft genug gesehen hat, waren alles andere als „rosig“ und daher hat sie es sich abgewöhnt, danach zu fragen.
Wichtig ist ihr eher ………. du selbst, dein „Sein“, …. ja, dann spricht sie mit dir!

Sei also nicht überrascht, solltest du während eines Besuchs unserer Nikolauskirche feststellen, dass sie dir etwas „gibt“, womit du nicht gerechnet hast.

Wulf L.

16. Mai 2007

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Welcome , Mai 20, 2012